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Amazon-GPSR-Checkliste: Seller Central, ASIN & FBA (2026)

Aktualisiert am 1. September 2026: Wer betroffene Non-Food-Verbraucherprodukte in Amazons EU-Stores anbietet, muss sowohl die gesetzlichen GPSR-Pflichten als auch Amazons Plattformablauf berücksichtigen. Amazons öffentliche Anleitung verweist für betroffene Marken und Angebote auf Account Health → Regulatory Compliance. Die genaue Ansicht kann je Konto, Kategorie und Store abweichen; diese Checkliste trennt deshalb bestätigte Informationsgruppen von kontospezifischen Eingaben.

Was wurde an dieser Amazon-GPSR-Checkliste geändert?

Welche GPSR-Angaben verlangt Amazon von Verkäufern?

Amazon nennt für betroffene Angebote drei Informationsgruppen:

Amazons Felder ersetzen nicht die Produktsicherheitsarbeit des Herstellers. Welcher Wirtschaftsakteur nach Artikel 16 richtig ist, hängt von Hersteller und Lieferkette ab. Ein EU-Hersteller oder Importeur kann die Rolle bereits erfüllen; ein schriftliches Mandat mit einem EU-Bevollmächtigten ist eine weitere mögliche Route, wenn die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Wo trage ich GPSR-Angaben in Amazon Seller Central ein?

Amazons öffentliche Anleitung nennt derzeit folgenden Ablauf:

  1. Melden Sie sich bei Seller Central an.
  2. Öffnen Sie Performance → Account Health.
  3. Wählen Sie Regulatory Compliance.
  4. Prüfen Sie die betroffenen Marken und Angebote.
  5. Ergänzen Sie die angezeigten Felder zur Verantwortlichen Person, zum Hersteller und zu Sicherheitsinformationen.
  6. Kontrollieren Sie das Ergebnis für jedes betroffene Angebot und jeden EU-Store, in dem Sie verkaufen.

Seller-Central-Menüs und Feldnamen können sich ändern. Folgen Sie der aktuellen Ansicht in Ihrem eigenen Konto, statt eine Abbildung oder Vorlage eines anderen Verkäufers ungeprüft zu übernehmen.

Was muss nach GPSR-Artikel 19 im Amazon-Angebot erscheinen?

Ein Fernabsatzangebot in der EU muss Name oder Handelsname sowie Postanschrift und elektronische Adresse des Herstellers zeigen. Sitzt der Hersteller außerhalb der EU, kommen Name, Postanschrift und elektronische Adresse des verantwortlichen Wirtschaftsakteurs in der EU hinzu. Das Angebot muss das Produkt durch Bild, Typ und einen weiteren Identifikator erkennen lassen und anwendbare Warn- oder Sicherheitsinformationen in einer für Verbraucher leicht verständlichen Sprache anzeigen.

Die vollständige rechtliche Aufschlüsselung finden Sie im Leitfaden zu den Pflichtangaben nach GPSR-Artikel 19.

Welcher Nachweis gehört zu welchem Seller-Central-Feld?

Seller-Central-AngabeZu kontrollierender AusgangsnachweisPrüfung vor der Übermittlung
EU-Verantwortliche PersonRollenprüfung nach Artikel 16 und gegebenenfalls gültiges schriftliches MandatName, Postanschrift und elektronische Adresse stimmen mit Mandat und Kennzeichnung überein
HerstellerkontaktRechtsverbindlicher Herstellereintrag und technische DokumentationFirmenname und Kontaktdaten passen zu Produkt und Verpackung
Warn- oder SicherheitsmaterialProduktrisikobewertung, Anleitung und KennzeichnungsentwurfDie Datei gehört exakt zum Produkt und verwendet die erforderliche Verbrauchersprache
ASIN- oder SKU-ZuordnungProduktkennung, Modell und Register der DokumentversionenJedes Angebot verweist auf den richtigen Produktdatensatz, nicht auf ein ähnliches Produkt
EU-Store-StatusÜbermittlungsprotokoll je Amazon-EU-StoreJeder betroffene Store und jedes Angebot wurden nach der Übermittlung kontrolliert

Diese Zuordnung ist nötig, weil eine ASIN eine Amazon-Katalogkennung und kein GPSR-Techniknachweis ist. Führen Sie ein separates Produktregister, das jede betroffene ASIN oder SKU mit Produktmodell, Chargen- oder Serienkennung, Hersteller, Wirtschaftsakteur nach Artikel 16, Risikobewertung, technischer Dokumentationsversion, Kennzeichnung und Warnhinweisen verbindet.

Lassen sich Amazon-GPSR-Angaben für viele SKUs gesammelt übermitteln?

Gehen Sie nicht davon aus, dass für jedes Amazon-Konto und jede Kategorie derselbe CSV-Ablauf gilt. Öffnen Sie zuerst die betroffenen Angebote unter Regulatory Compliance und verwenden Sie das Bulk-Werkzeug oder die Vorlage, die Amazon in diesem Konto anbietet. Ist keine Sammelfunktion sichtbar, folgen Sie dem Ablauf je Angebot. Kontrollieren Sie nach jedem Sammelvorgang jede betroffene ASIN oder SKU und jeden EU-Store einzeln.

Was ist bei einer abgelehnten Amazon-GPSR-Übermittlung zu tun?

Beginnen Sie mit dem genannten Ablehnungsgrund und laden Sie dasselbe Dokument nicht unverändert erneut hoch. Vergleichen Sie das abgelehnte Feld mit Hersteller, Mandat, Produktkennung und Sicherheitsnachweis, korrigieren Sie die Abweichung und reichen Sie die Daten über den in Account Health gezeigten Weg erneut ein. Der Korrekturleitfaden für abgelehnte Amazon-GPSR-Listings behandelt die typischen Fehlerbilder im Detail.

Verändert FBA die GPSR-Checkliste?

FBA hebt die GPSR-Pflichten des Herstellers und anderer Wirtschaftsakteure nicht auf. Prüfen Sie vor der Einlagerung, ob Produkt, Verpackung oder Begleitunterlage die erforderlichen Rückverfolgbarkeits- und Kontaktdaten trägt, ob Amazons Online-Felder dasselbe Produkt betreffen und ob die aktuellen technischen Unterlagen die Warnungen und Aussagen im Angebot stützen.

Häufige Fragen zu Amazon GPSR

Wo trage ich GPSR-Angaben in Amazon Seller Central ein?

Amazons öffentliche Hinweise verweisen für betroffene Marken und Angebote auf Account Health und Regulatory Compliance. Ergänzen Sie die in Ihrem Konto sichtbaren Felder und kontrollieren Sie danach jedes betroffene Angebot.

Welche GPSR-Angaben verlangt Amazon von Verkäufern?

Amazon nennt Angaben zur EU-Verantwortlichen Person, Herstellerkontaktdaten sowie Warn- oder Sicherheits-PDFs und -Bilder beziehungsweise eine Bestätigung, wenn solches Material nicht erforderlich ist.

Verwendet jedes Amazon-Konto dieselbe GPSR-Sammelübermittlung?

Nein. Verwenden Sie das Werkzeug oder die Vorlage in Ihrem Konto und kontrollieren Sie danach jedes betroffene Angebot und jeden EU-Store.

Entfallen Herstellerpflichten durch die Benennung einer EU-Verantwortlichen Person?

Nein. Der Hersteller bleibt für Risikobewertung, technische Dokumentation, Rückverfolgbarkeit, Kennzeichnung und anwendbare Warnhinweise verantwortlich.

Wann kann Grüner Baum ein Amazon-Mandat übernehmen?

Der Amazon-GPSR-Service der Grüner Baum GmbH als Verantwortliche Person richtet sich an Produktportfolios, bei denen ein schriftliches Bevollmächtigtenmandat die passende Route nach Artikel 16 ist. Grüner Baum sitzt in Deutschland und ist im Amazon Solution Provider Network (SPN) registriert. Die SPN-Registrierung bedeutet keine Freigabe eines Produkts, Dokuments oder Listings durch Amazon; Amazon entscheidet selbst über Prüfung und Listingstatus.

Offizielle Quellen

Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information. Welche Regeln für ein Produkt gelten, richtet sich nach Produktkategorie und Rollen der Wirtschaftsakteure in der Lieferkette.

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Ob Ihre Marke gerade in den EU-Markt einsteigt oder bereits verkauft — eugpsr.de unterstützt Sie bei GPSR-Lückenanalyse, Dokumentenvorbereitung, Kennzeichnungs- und Warnhinweisprüfung, Rückverfolgbarkeitsstruktur und Diensten der Verantwortlichen Person.

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Hatice Muazzez Bodur — Grüner Baum GmbH

Geschäftsführerin · GPSR Verantwortliche Person

Hatice Muazzez Bodur ist die Geschäftsführerin der in Deutschland ansässigen Grüner Baum GmbH. Im Rahmen der GPSR (Verordnung (EU) 2023/988) führt sie Dienstleistungen als EU-Verantwortliche Person aus, wenn ein schriftliches Mandat für das konkrete Produkt und die Lieferkette der passende Weg nach Artikel 16 ist. Sie ist ISO-9001-Auditorin; unser Team verfügt zusätzlich über Auditerfahrung gemäß den Grundsätzen von ISO 27001 und 42001. Unsere Arbeit erfolgt im Rahmen dieser drei Grundsätze. Beratung auf Türkisch, Deutsch und Englisch. Die Grüner Baum GmbH (HRB 52165, Amtsgericht Mainz) mit Sitz in der Vorstädter Str. 32, 55276 Oppenheim stellt für den vereinbarten Produkt- und Mandatsumfang die Dokumentation der EU-Verantwortlichen Person sowie einen direkten Kommunikationskanal zu Marktüberwachungsbehörden bereit.

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