Recall-Management: Was ist in 72 Stunden zu tun?
Wenn Sie auch ein Hersteller sind oder Ihre Produkte auf dem EU-Markt verkaufen, sollten Sie wissen, dass Sie innerhalb von 3 Werktagen nach GPSR (General Product Safety Regulation) (Artikel 16§(4) eine Benachrichtigung vorlegen müssen, wenn gefährliche Produkte festgestellt werden. In diesem Artikel werden wir detailliert beschreiben, was Sie in den ersten 72 Stunden des Rückrufmanagements tun müssen.
§§GL0 §§(4) Mitteilungsverpflichtung Wem, wann, wie
Die GPSR Artikel 16(4), bestimmt die Meldungsverpflichtung des Herstellers oder des Verantwortlichen bei der Feststellung gefährlicher Produkte, die folgende Elemente umfasst:
- Wem: Mitteilung an die betreffende Marktüberwachungsbehörde (z.B. BAFA§§ in Deutschland) und auch an alle Kanäle und Verbraucher, in denen das Produkt verteilt wird. - Wann: Wenn ein gefährliches Produkt festgestellt wird, müssen Sie dies innerhalb von 3 Werktagen melden. Die ersten 72 Stunden sind der entscheidendste Teil des Rückrufvorgangs. - Wie: Mitteilung muss mit einem schriftlichen Bericht erfolgen und detaillierte Informationen über die Gefahren, mögliche Auswirkungen und Maßnahmen enthalten.
Das erste 72-Stunden-Zeitrahmen
Die Schritte, die in den ersten 72 Stunden des Rückrufprozesses unternommen werden, sind von entscheidender Bedeutung.
Identifizieren Sie gefährliche Produkte, sammeln Sie detaillierte Informationen über die Produkte, sammeln Sie das Notfallteam.
12-24 Stunden: - Mitteilung an die betreffende Marktüberwachungsbehörde. - Erstellung des ersten Verbraucherkommunikationsplans.
24-48 Stunden: - Verbraucher per E-Mail, SMS und Social Media informiert werden.
48-72 Stunden - Logistik- und Lagerverwaltung für den operativen Fluss - Information und Ausbildung des Kundendienstteams.
Kundenkommunikation: E-Mail, SMS, Web, Social Media
Das Erreichen von Verbrauchern ist ein wichtiger Bestandteil des Rückrufprozesses. Sie können effektiv informieren, indem Sie die folgenden Kommunikationskanäle verwenden:
- E-Mail: Es ist eine der effektivsten Möglichkeiten, direkt zu Ihrer Zielgruppe zu gelangen. Sie müssen klare Informationen über die Gefahren und den Rückrufprozess des Produkts geben. SMS: Ein schneller Kommunikationskanal für Notfälle. Sie können Verbraucher mit kurzen und persönlichen Nachrichten informieren. Web: Sie müssen eine Seite erstellen, die den Rückrufprozess des Produkts detailliert beschreibt. Social Media: Sie können schnell informieren, indem Sie Social Media-Plattformen verwenden, um ein breites Publikum zu erreichen.
Versionsarten von Recall
Es gibt verschiedene Versionen, die sich je nach Fall ändern können:
- Tipp 1: Sofortige Einstellung: Anwendung in Fällen, in denen das Produkt dringend vom Markt zurückgezogen werden muss. Verbraucher werden sofort mitgeteilt, dass das Produkt nicht verwendet werden sollte. - Tipp 2: Mitgeteilt: Auch wenn keine Gefahr im Produkt festgestellt wurde, wird es verwendet, wenn Verbraucher über das Produkt informiert werden müssen.
Betriebsflüsse: Lager, Logistik, Kundenservice
Der Rückrufprozess erfordert eine effiziente Steuerung des Betriebsflusses.
- ** Depot**: Sie müssen die notwendigen Maßnahmen treffen, um die zurückgerufenen Produkte sicher zu lagern. ** Logistik**: Sie müssen die Logistikplanung für die Rücknahme von Produkten und die Organisation der Rücksendungsprozesse durchführen. ** Kundendienst**: Sie müssen ein Team bilden, das Fragen der Kunden beantworten kann.
Was ist erlaubt und was nicht?
Bei der Rückforderung müssen auch die Bedingungen für die Rücknahme und Wiederverkäufe der Produkte berücksichtigt werden:
- Genehmigten: Produkte können nur dann wiederverkauft werden, wenn sie sicher zurückgenommen und die notwendigen Reparaturen vorgenommen werden. - Nichtgenehmigten: Wiederverkauft von Produkten, die als gefährlich erkannt wurden, ist absolut verboten.
Wie helfen wir?
Wir sind in Deutschland ansässig und bieten Ihnen professionelle Unterstützung bei Ihren Rückrufverfahren. Wir sind bei Ihnen bei allen Prozessen der Rückrufverwaltung, der Risikoanalyse und der Dokumentation.
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